Vorlage für die Zulassungsstelle, PKW/KFZ Zulassung

Ein Auto, das auf öffentlichen Straßen bewegt werden soll, muss zugelassen sein. Zulassung bedeutet in diesem Zusammenhang, dass das Fahrzeug bei der örtlichen Kfz-Zulassungsstelle angemeldet wird.

 

Die benötigten Unterlagen für eine Kfz-Zulassung

Seit 2005 wird die Zulassung von einem Fahrzeug nach neuen EU-Richtlinien durchgeführt. Eine wesentliche Neuerung dabei ist, dass es nun keinen Fahrzeugbrief und keinen Fahrzeugschein mehr gibt. Stattdessen werden die Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II ausgestellt. Wird ein älteres Fahrzeug umgemeldet, werden der bisherige Fahrzeugbrief und Fahrzeugschein gegen die beiden Zulassungsbescheinigungen ausgetauscht. Eine weitere Änderung besteht darin, dass Kfz-Versicherungen jetzt die sogenannte eVB-Nummer aushändigen. Das Kürzel eVB steht für elektronische Versicherungsbestätigung und diese 7-stellige Nummer ersetzt die bisherige Deckungs- oder Doppelkarte. Weitere Infos zur eBV-Nummer gibt es hier:

http://www.youtube.com/watch?v=cXTnptoaoN8

Möchte der Fahrzeughalter ein Fahrzeug an- oder ummelden, muss er die örtliche Kfz-Zulassungsstelle aufsuchen und dort folgende Unterlagen vorlegen:

  • Personalausweis oder Pass und Meldebestätigung des Einwohnermeldeamts
  • elektronische Versicherungsbestätigung der Kfz-Versicherung
  • Zulassungsbescheinigung Teil II oder Fahrzeugbrief

bei einem Gebrauchtwagen außerdem Zulassungsbescheinigung Teil I oder Fahrzeugschein, Nachweis über eine gültige Haupt- und Abgasuntersuchung sowie Abmelde- oder Stilllegungsbescheinigung bei einem abgemeldeten Fahrzeug.

Die Deckungszusage von einer Kfz-Versicherung als Voraussetzung für eine Kfz-Zulassung ist nicht neu. Anders als früher ist eine Zulassung jetzt in den meisten Bundesländern aber nur noch möglich, wenn keine Kfz-Steuerschulden bestehen. In vielen Bundesländern muss der Fahrzeughalter außerdem einwilligen, dass die fällige Kfz-Steuer im Lastschriftverfahren von seinem Konto abgebucht wird.

Kann oder möchte der Fahrzeughalter die Zulassung nicht selbst erledigen, kann er einen Dritten damit auftragen. Der Vertreter braucht in diesem Fall eine schriftliche Vollmacht, eine Vorlage dafür findet sich am Ende dieses Artikels. Wichtig bei der Vollmacht ist aber, dass der Vertreter sie in zweifacher Ausführung mitbringt, denn während ein Exemplar bei der Zulassungsstelle verbleibt, wird das zweite Exemplar an das Finanzamt weitergeleitet.

 

Der Ablauf bei der Kfz-Zulassung

KFZ ZulassungNachdem der Fahrzeughalter oder sein Vertreter die erforderlichen Unterlagen vorgelegt hat, erhält er von der Zulassungsstelle ein Schriftstück, auf dem die künftigen Kennzeichen des Fahrzeugs angegeben sind. Mit diesem Schriftstück wendet sich der Fahrzeughalter anschließend an einen Schildermacher, der üblicherweise in unmittelbarer Nähe vertreten ist, und lässt dort die Kennzeichen für sein Fahrzeug anfertigen. Ausgestattet mit den Kennzeichen geht es dann wieder zurück zur Zulassungsstelle. Hier erhält der Fahrzeughalter die beiden Zulassungsbescheinigungen und die TÜV-Plakette wird in sein Kennzeichen eingesetzt. Damit ist die Zulassung abgeschlossen und das Auto darf am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen.

Die Kosten für eine Kfz-Zulassung hängen von der Zulassungsart ab, liegen aber bei rund 35 Euro. Möchte der Fahrzeughalter ein bestimmtes Kennzeichen haben, schlägt das Wunschkennzeichen noch einmal mit gut 10 Euro zu Buche. Hinzu kommen die Kosten für die Kennzeichen selbst, die sich je nach Anbieter zwischen knapp zehn und über 40 Euro bewegen.

Vorlage für die Zulassungsstelle: PKW/KFZ Zulassung Vollmacht

Vollmacht

 

Hiermit erteile ich,

 

Frau/Herr __________
wohnhaft in __________
geboren am __________ in __________

– als Vollmachtgeber –

 

Frau/Herrn __________
wohnhaft in __________
geboren am __________ in __________

– als Vollmachtnehmer –

 

Vollmacht zur [] Anmeldung [] Ummeldung des Kraftfahrzeugs
Fahrzeugtyp: __________
Fahrgestellnummer/Fahrzeug-Ident-Nummer: __________

 

Der Vollmachtnehmer ist dazu befugt, sämtliche im Zusammenhang mit der An-/Ummeldung erforderlichen Handlungen durchzuführen und Erklärungen abzugeben. Außerdem ist er zur Entgegennahme der Fahrzeugpapiere bevollmächtigt.

 

Einverständniserklärung und Einwilligung zum Lastschriftverfahren

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass dem Vollmachtnehmer Auskunft über meine kraftfahrzeugsteuerlichen Verhältnisse und eventuelle Kostenrückstände erteilt wird. Sofern offene Forderungen bestehen sollten, ist der Vollmachtnehmer befugt, diese durch Zahlung in meinem Namen auszugleichen.

Gleichzeitig willige ich in die Teilnahme zum Lastschriftverfahren ein. Ich ermächtige das zuständige Finanzamt hiermit widerruflich, die fällige Kfz-Steuer für das oben genannte Fahrzeug von meinem Konto

Kontoinhaber __________Kontonummer __________ BLZ __________ Name der Bank __________

zum jeweiligen Fälligkeitstag einzuziehen. Etwaige Steuererstattungen erbitte ich ebenfalls auf dieses Konto.

 

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Ort, Datum Unterschrift Vollmachtgeber