Aktualisiert am 26 Juni, 2024 von Ömer Bekar, geprüft und gegengelesen von Rechtsanwalt Burkhard Rüscher

Die folgende Vorlage für einen Stundenzettel wurde sorgfältig geprüft und ist so gestaltet, dass sie den aktuellen Standards entspricht. Sie kann für die Erfassung der Arbeitszeiten von Mitarbeitern verwendet werden.

Stundenzettel

Name des Mitarbeiters: [Name des Mitarbeiters] Abteilung: [Abteilung] Monat: [Monat und Jahr]

Datum Kommen Gehen Pausen Gesamtstunden Unterschrift
01. [Tag]
02. [Tag]
03. [Tag]
04. [Tag]
05. [Tag]
06. [Tag]
07. [Tag]
08. [Tag]
09. [Tag]
10. [Tag]
11. [Tag]
12. [Tag]
13. [Tag]
14. [Tag]
15. [Tag]
16. [Tag]
17. [Tag]
18. [Tag]
19. [Tag]
20. [Tag]
21. [Tag]
22. [Tag]
23. [Tag]
24. [Tag]
25. [Tag]
26. [Tag]
27. [Tag]
28. [Tag]
29. [Tag]
30. [Tag]
31. [Tag]

Gesamtstunden des Monats: [Gesamtstunden]

Bemerkungen:
[Platz für zusätzliche Anmerkungen]

Unterschrift des Mitarbeiters: ______________________
Unterschrift des Vorgesetzten: ______________________

Diese Vorlage kann nach Bedarf angepasst werden, z.B. durch Hinzufügen von Spalten für Überstunden oder spezifische Projektarbeiten.

Wenn vom Stundenplan die Rede ist, denken viele im ersten Moment an Schüler. Schließlich erhalten Schüler und natürlich auch Lehrer zu Beginn jedes Schulhalbjahres einen Stundenplan, aus dem hervorgeht, wann welche Unterrichtsstunde stattfindet. Ein solcher Stunden hängt dann üblicherweise im Kinderzimmer oder an der Kühlschranktür und informiert den Schüler und die Eltern darüber, um wie viel Uhr der jeweilige Schultag beginnt, wann Schulschluss ist und welche Schulsachen der Schüler einpacken muss. Aber auch im Berufsleben bleiben Stundenpläne oft erhalten. Hier werden sie dann Dienst- oder Einsatzpläne genannt und informieren den Arbeitnehmer darüber, für welche Arbeitszeiten er eingeteilt wurde. Die geleisteten Arbeitsstunden wiederum bilden die Grundlage für die Berechnung des Arbeitsentgelt. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, um die Arbeitszeit zu erfassen:

  • Die elektronische Zeiterfassung erfolgt mithilfe eines Hardwareterminals, ist vom Prinzip her aber mit der klassischen Stechuhr vergleichbar. Bei Arbeitsbeginn meldet sich der Arbeitnehmer mit einer Karte, seinem Pin oder dem Fingerabdruck an dem Terminal an. Hat er Feierabend, meldet er sich dann wieder am Terminal ab. Im Unterschied zur klassischen Stechuhr, bei der die Arbeitszeit auf beispielsweise einer Karte erfasst wird, leitet das Terminal die erfassten Daten an eine Datenbank weiter. Dort werden die Arbeitszeiten gespeichert und bei der Abrechnung abgerufen.
  • Die mobile Zeiterfassung funktioniert wie die elektronische Zeiterfassung. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass sich das Terminal für die elektronische Arbeitszeiterfassung unmittelbar im Unternehmen befindet, während die mobile Zeiterfassung über ein tragbares Gerät erfolgt, das der Arbeitnehmer bei sich hat. Das tragbare Gerät kann eine Art Mini-Stechuhr sein, es kann sich aber auch um ein Handy oder einen Laptop mit entsprechender Software handeln. Bei der An- und Abmeldung des Arbeitnehmers werden die Daten automatisch in einem Zeiterfassungssystem registriert und gespeichert.
  • Wird die Arbeitszeit durch eine Software erfasst, meldet sich der Arbeitnehmer mit seinem Benutzernamen und seinem Passwort an. Bei einigen Programmen erfolgt die Erfassung des Arbeitsbeginns automatisch durch das Einloggen, bei anderen Programmen muss der Arbeitsbeginn manuell eingegeben werden. Macht der Arbeitnehmer Feierabend, meldet er sich nach dem gleichen Schema wieder ab. Zeiterfassungssoftware gibt es als Online-Systeme und als normale Computerprogramme offline. Teilweise kommt aber auch Excel zum Einsatz.
  • Eine weitere Methode, mit der Arbeitszeiten erfasst werden können, sind Stundenzettel. Hierbei handelt es sich um Formulare, die als Wochen- oder als Monatsübersicht angelegt sind. In den Vordruck trägt der Arbeitnehmer ein, um wie viel Uhr er am jeweiligen Tag angefangen hat zu arbeiten und um welche Uhrzeit er Feierabend gemacht hat. Teilweise werden auch die Tätigkeit und die Pausenzeiten abgefragt. Den ausgefüllten Stundenzettel nimmt der Arbeitgeber entgegen, bestätigt ihn durch seine Unterschrift und berechnet auf dieser Grundlage die Entlohnung.

 

Interessantes Video zum Terminplaner

https://www.youtube.com/watch?v=XfK8_yFnxKc

Wichtig zu wissen ist, dass das Gesetz die Arbeitszeiterfassung grundsätzlich nicht vorschreibt. Für den Arbeitgeber besteht lediglich die Pflicht, Arbeitszeiten zu erfassen, die an Werktagen über acht Stunden hinausgehen oder an Feiertagen und Wochenenden geleistet werden. Der Arbeitgeber hat jedoch die Möglichkeit, diese Aufzeichnungspflicht an den Arbeitnehmer weiterzugeben. Allein schon um Streitigkeiten zu vermeiden, findet aber in nahezu allen Unternehmen und Betrieben eine elektronische oder manuelle Arbeitszeiterfassung statt. Dennoch ist der Arbeitnehmer gut beraten, wenn er seine Arbeitszeiten selbst noch einmal notiert. Dadurch kann er nämlich später kontrollieren, ob seine Arbeitsstunden richtig erfasst wurden und in die Entgeltberechnung eingeflossen sind.

Stundenzettel/Stundenplan

Formular für Stundenzettel/Stundenplan

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag